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2023 Enthüllung des neuen Stadtwappens

Ohligser-Stadtwappen
2023 Enthüllung des neuen Stadtwappens.
Siehe auch Ohligser-Stadtwappen

2023 Eröffnung des neuen Markplatzes

Eröffnung des Marktplatzes
Eröffnung des neuen Markplatzes

2006

Der Bahnhof Solingen-Ohligs wird in Solingen Hauptbahnhof umbenannt.
2020

Die 1960er Jahre

Die Düsseldorfer Straße wird zur Fußgängerzone.
1960

1929 Engemeindung

1. August 1929 Ohligs wird in die kreisfreie Stadt Solingen eingemeindet.

1923

Die Stadt Ohligs gibt Notgeld im Gesamtwert von 579 Billiarden Papiermark aus.
1920

1904

Die Ohligser Festhalle wird im Februar in Betrieb genommen.
1900

1899

Auf der Kottendorfer Straße in Ohligs wurde 1899 ein Brauereibetrieb mit Mälzerei und Eisfabrikation gegründet, die 1973 in Aktien-Brauerei Beckmann umfirmiert und 1989 geschlossen wurde.

1898

12. Dezember Zwischen Ohligs und Hilden wird der Straßenbahnverkehr aufgenommen.

1895

1. Mai Das Postamt Ohligs wird Postamt 1. Klasse. Wittenbergstraße mit Postamt und Kirche.

1894

Ohligs wird mit der Einweihung des Amtsgerichts zum Gerichtsbezirk.

1892

Ohligs erhält sein Stadtwappen, das die Gemeinde als Kleinstadt ausweist.

1891

11. August 1891 Die Gemeinde Merscheid wird in Ohligs umbenannt und das neue Rathaus an der Merscheider Straße eröffnet.
1890

1879

1. Mai Am Ohligser Bahnhof erfolgt die landespolizeiliche Abnahme der Brücke über den Eisenbahnschienen. Diese Brücke wurde im Volksmund „Jammerbrücke“ genannt.

1867

29. Mai Der Ohligser Bahnhof wurde mit der Eröffnung der Bahnstrecke Gruiten-Köln-Mülheim durch die Bergisch-Märkische-Eisenbahngesellschaft in Betrieb gesetzt und erhielt zunächst den Namen „Ohligs-Wald“.
1860

1772

Die Wasserburg Hackhausen ist verfallen, wird abgebrochen und durch ein zweistöckiges Rokokoschlösschen ersetzt.

1472

Ritter Caspar von Pertzdorp erbaute Schloss Caspersbroich, welches im Sommer feierlich eingeweiht wurde.

1438

Ritter Caspar von Pertzdorp kaufte den Bauernhof Kruthus (heutiger Standort Schloss Caspersbroich) und machte ihn zu einem Rittersitz.

Von der Hofschaft zum modernen Wirtschaftsstandort

Die Eisenbahn brachte den Stein ins Rollen: Nachdem der heutige Solinger Stadtteil bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts im Wesentlichen aus den Hofschaften „Klein-Ohligs“ und „Im Ohligs“ bestanden hatte, sorgte die Schaffung einer Bahnlinie in Richtung Köln, durch die die Domstadt unter anderem mit Stahlwaren versorgt werden sollte, für den Zuzug vieler Arbeiter und die Ansiedlung von Industriebetrieben. Weitere Bahnverbindungen nach Remscheid und Düsseldorf ließen den neuen Bahnhof innerhalb weniger Jahrzehnte zu einem maßgeblichen Verkehrsknotenpunkt im Bergischen Land werden.

Verwaltungstechnisch gehörte Ohligs seit napoleonischer Zeit zur Bürgermeisterei Merscheid, die 1856 Stadtrecht erhielt. Durch die Entwicklung eines Ortskerns im Umfeld des Bahnhofs wendete sich jedoch das Blatt: Am 11. August 1891 erhielt die Gemeinde den Namen Ohligs.